Supervision als Beziehungsprozess

Der Erstkontakt einer Einzel- oder Gruppensupervision ist geprägt von den Beziehungserfahrungen sowohl auf Supervisanden als auch auf Supervisorenseite. Dazu zählen berufliche (insbesondere auch supervisorische) und private Erfahrungen, die z.B. unsere Wahrnehmung und/oder unser Verhalten geprägt haben und dazu führen, dass jeder die Welt „auf seine ganz einzigartige Weise“ betrachtet. Dementsprechend ist es als normal zu bewerten, wenn am Anfang eines Supervisionsprozesses Skepsis gegenüber „dem Andersartigen“ (weil einzigartigen) das Beziehungklima mitprägt. Durch ein behutsames Aufeinanderzugehen und achtsames Kennenlernen der „anderen Kultur“ kann das gegenseitige Vertrauen wachsen und damit der Weg für gemeinsame Lernerfahrungen und individuelles Wachstum bereitet werden. Folgende Grafik versucht diesen Prozess zu veranschaulichen:

 

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